Virtuelle Automatenspiele sind digitale Nachbildungen klassischer Spielautomaten. Im deutschen Glücksspielrecht bilden sie eine eigene Glücksspielart und sind von staatlich beziehungsweise landesrechtlich geregelten Online-Casinospielen zu unterscheiden.
Eigene Glücksspielart
Für virtuelle Automatenspiele benötigen Anbieter eine entsprechende deutsche Erlaubnis. Die zugelassenen Anbieter und Domains lassen sich über die GGL Whitelist prüfen.
Fünf Sekunden pro Spiel
Zwischen den einzelnen Spielen gilt eine Mindestdauer. Ein neuer Spin darf frühestens nach fünf Sekunden gestartet werden. Mehr dazu erklärt die Seite 5-Sekunden-Regel.
Einsatz pro Spiel
Der Höchsteinsatz beträgt grundsätzlich 1 Euro je Spiel. Seit dem 1. Juli 2026 sind unter zusätzlichen Voraussetzungen gestufte Abweichungen bis maximal 5 Euro möglich. Für höhere Einsatzstufen gelten zusätzliche Anforderungen, darunter Alters- und Monitoringvorgaben.
Weitere Schutzregeln
Autoplay ist nicht erlaubt. Nach längerer ununterbrochener Spielzeit greifen zusätzliche Pausenregeln. Außerdem müssen Spielende über Gewinnwahrscheinlichkeiten und den durchschnittlichen Rückzahlungswert informiert werden.
Online Casino oder virtuelle Automatenspiele?
Die Begriffe werden im Alltag oft vermischt, rechtlich sind sie aber nicht identisch. MediaThor ordnet die Unterschiede im Überblick Online Casino Deutschland ein.
Spielerschutz und Limits
Zum Schutzsystem gehören außerdem OASIS, LUGAS und das anbieterübergreifende Einzahlungslimit.
Stand und Quellen
Stand: 22. September 2026. Grundlage: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, Informationen zu virtuellen Automatenspielen, Spielerschutz und Einsatzlimits.

